Wishmaster 3 - Der Höllenstein


‘Three wishes, one nightmare.’


Originaltitel: Wishmaster 3: Beyond the Gates of Hell (2001)
Regie: Chris Angel Drehbuch: Alex Wright
Darsteller: John Novak, A.J. Cook, Jason Connery FSK: 18


Zu dumm:
Er ist wieder da.

Die junge Studentin Diana wird seit dem Unfall-Tod ihrer Eltern von bösen Alpträumen geplagt. Zu einem echten Horror-Trip wird ihr Leben aber erst, als sie in einer Schatulle ihres Professors einen Rubin findet (und natürlich dran rubbelt, hmja). Sie erweckt den guten alten ’Wishmaster’ aus seinem magischen Gefängnis im Diamanten und läutet damit die dritte Legislative des mordgierigen Djinns ein. Dieser murkst als erstes gleich den Prof. ab und nimmt dessen Gestalt an. Sein Ziel: Diana 3 Wünsche abzuluxen. Warum: Egal. Seine Methode: Über Dianas an sie herankommen. Wie: Killer-Wünsche! Warum: Egal.

“Das ist sowas wie Aladdins Wunderlampe in böse oder die Büchse der Pandora!“

Weder noch, denn ’Wishmaster 3’ ließe sich eher mit Freddy Krüger in arm oder der Mütze des Gezora vergleichen.
So öde der Film von einem fiesen Wunsch zum nächsten robbt, so talentfrei sind auch die Acting-Nieten, die das Ganze ausgestikulieren.

'Son of 007': 08/15
Sean Connerys Sohn Jason (der in der 3. Staffel der verdammt kultigen 80er Serie ’Robin Hood’ die Hauptrolle von Michael Praed übernham) spielt die menschliche Personifizierung des Djinns (die Macher haben ihn noch nicht mal den Dämon spielen lassen! Wo ist Andrew Divoff wenn man ihn schonmal braucht?). Und wenn man ihm dabei zusieht, weiss man auch, warum er es nie vermochte, aus dem Schatten seines Vaters zu treten. Mit versucht (und missglückt) coolen Sprüchen “Ah, die Ilias! Ich kannte den Verfasser.“ und Grinse-Katzen Mimik kann er hier gar nix reißen. Ebenso die Twen-Bratzen, deren Gequietsche bald mehr nervt, als das Nichtvorhandensein eines brauchbaren Plots.
Immerhin bekommt es Wish-Weazle nach der ersten Hälfte dann tatsächlich mit Erzengel Michael zu tun (der natürlich in den Körper eines jungen College-Beaus schlüpft, welcher den Rest des Films mit einem albernen Schwert rumläuft).
Ansonsten gibt es eine, für die Handlung völlig irrelevante, Nackt-Szene (relevante gibt’s eh nur bei Russ Meyer!), einige uninspirierte Glotter-Einlagen, noch mehr Gequietsche und jede Menge Teenie-Langeweiler.
“Ich bin sie wirklich leid, diese spätpubertierenden Arschkriecher und Wichser. Mit denen hat man so leichtes Spiel!“ Hört, hört.

Bratz lass nach!

Die 3. Inkarnation des Wishmasters ist eine x-beliebige Grusel-Gurke nach Slasher-Motiven und nutzt weder das (theoretisch vorhandene) Potential der Titelfigur, noch… sonst irgendwas. Nutzt ihr also bitte das erwünschenswerte Recht, den Aus-Schalter zu betätigen. Danke.

Hudson