Twice Dead


‘The stage is set for ghostly bloodshed’


Originaltitel: Twice Dead (1988)
Regie: Bert L. Dragin Drehbuch: Bert L. Dragin & Robert McDonnell
Darsteller: Tom Bresnahan, Jill Whitlow, Jonathan Chapin FSK: 18


‘Twice Dead – Du stirbst nur zweimal’ Supertitel! Superfilm?

Have a break, have a...
Familie Cates erbt von einem toten Onkel eine brüchige Villa in L.A. und will prompt in die Bruchbude einziehen. Da helfen auch die Warnungen der netten Polizisten nicht, die meinen, dies sei die Spukvilla eines irren Schauspielers aus den 30er Jahren, bevor sie eine Punkgang vor den Toren des Anwesens verscheuchen. Doch die Frisur-Verbrecher sind nicht einfache Wegelagerer, sondern hundsgemeine Widerlinge, die es Ernst meinen. Sie nageln die Hauskatze an die Tür und lungern in Faschingskostümierung vor dem Haus, um noch mehr Punk-Stunk zu machen. Als das Drehbuch die plötzliche Abreise der Eltern verlangt, eskaliert die Situation und die Stinker wollen ins Haus, um böse, böse Sachen anzustellen. Aber da haben sie die Rechnung ohne die einfallsreichen Cates-Kinder gemacht. Die beiden Teens spielen ihnen den bösesten Streich ihres Lebens. Zu dumm, dass die Typen gar keinen Spaß verstehen und den Spieß umdrehen. Auf die harte Tour. Wenn tatsächlich ein Geist in dieser Villa haust, wäre dies der geeignete Zeitpunkt für seinen Auftritt…

Im festen Griff
der Akne-Mafia!
Aufgrund der Videohülle dachte ich zuerst, dies wäre ein weiterer Fall für die FlausenFlopTen. Aber nein, die Pansche aus Punkterror, Ghoststory und Slasherei zündet nach einem stotterndem ersten Drittel ziemlich gut. Die Schauspieler begabt zu nennen, wäre vielleicht zu viel des Guten, aber es gab schon untalentiertere Gestalten, die sich so nannten.
Der Film hat einfach genau die richtige Mischung, um den Zuschauer an der Röhre zu halten:
Ein paar urige Figuren (PUNKS! Die schlimmsten aller Film-Terroristen!), unglaubliche Todesszenen (Tod durch Motorrad, Fahrstuhl-Face-Quetsche, beim Sex durchs Lampenkabel elektrisch gegrillt etc.) die im deutschen Video unglaublicherweise ungeschnitten sind und dann noch etwas Idioten-Humor (wieder die PUNKS, die Typen sind sich für nichts zu schade!).
Fertig ist eine kurzzeitig sättigende Horror-Zwischenmahlzeit für alle die’s gerne haben, wenn ätzenden Typen auf recht phantasievolle Art und Weise der Garaus gemacht wird und die ihr Lieblings-Ganre gerne geschüttelt und nicht gerührt genießen.


Hudson