’Trash Monsters from Outer Space’



Originaltitel: ‘Trash Monsters from Outer Space’ (2005)
Regie: …dafür will keiner Verantwortung übernehmen!
Drehbuch: Das glaubt ihr doch wohl selbst nicht!
Darsteller: Dennis Vehlen, Philipp Liewald, Nicolai Schuster
FSK: für Personen über 18 nicht geeignet


Der Editor dieser Seite informiert:
Die Macher des zu begutachtenden Filmes ’Trash Monsters from Outer Space’ sind Redakteure unserer Partnerseite ’GOT-Films’ und mit uns befreundet. Daher werden wir uns hüten, den Film hier schlecht zu bewerten und ihn stattdessen in den Himmel loben. Sollten wir eines Tages mit besagten Herrschaften die Bande brechen, nehmen wir uns das Recht heraus, unsere Meinung willkürlich zu ändern.

ACHTUNG, ACHTUNG, die Erde ist in Gefahr!

Die Trashmonsters wollen
DICH!
Die ’Trashmonsters’ (from Outer Space) legen in ihrer fliegenden Untertasse (ein Alufolien-Gebilde, das -ganz klassisch- an einem Stock hängt) eine saubere Bruchlandung auf der Erde hin. Und wo sie schon mal da sind und eh nix besseres zu tun haben, beschließen sie auch gleich die Weltherrschaft zu übernehmen.
Auftritt unserer Helden: Mr. Drink (Dennis ’Spooner’ Vehlen), Mr. Schaum (Philipp ’Filburt’ Liewald), Mr. Sprite (Nicolai ’Red Baron’ Schuster) und Doktor. X (Fabian Fritz) sind vier augebuffte Gangster, die in ihrem Hauptquartier (Papas Keller) gerne mal ’ne Tasse Kakao trinken und über den Sinn von ’Troll 2’ schwabulieren. Bald kreuzen jedoch die wahnsinnigen ’Trashmonsters’ den Weg der Jungs und entführen (in einer atemberaubenden Actionsequenz auf dem Getreidefeld hinterm Haus) Mr. Drink, um furchtbare Experimente an ihm durchzuführen. Die restlichen Gangster haben jetzt nur noch eines im Sinn, Rache für ihren kleinen Boss und ’den Außerirdischen in den Arsch zutreten’. Sie bereiten sich auf die entscheidende Schlacht vor, die in einem tragischen Showdown enden soll!

Unmenschliche Folter!
’Trash Monsters form Outer Space’ hat zwar nur eine Laufzeit von 30 Minuten, fühlt sich aber an wie ein dreistündiges Epos voller Dramatik, Action, Humor und Special Effekts aus der ’Kaba’-Schachtel. Um eins gleich vorbeweg klarzustellen: Der Film ist Trash, Trash, Trash, vom ersten bis zum letzten Frame. Mit Darstellern, die sich über ihre eigenen Sprüche kaputtlachen, gerne mal in die Kamera stieren und von Muttis Ford zum Gangsterboss ’Satan’ (eine Gummimaske mit kölsche Akzent) gefahren werden, in dessen Keller sie Süssigkeiten essen, während im Background ein Song mit dem Namen 'Daddy would you like some sausage!' läuft. Die restliche Musik setzt sich aus Sound-Schnipseln von Filmen, wie ’From Dusk till Dawn’, ’A-Team’ und ’Dawn of the Dead’ zusammen. Die 'Effekte' und 'Ausstattung' stammen aus der Hauswarenabteilung vom ’Schlecker’.
Das klingt jetzt nach harter Kritik, man bedenke aber, dass es sich hier um den Erstling einer Bande von 18jährigen Filmbegeisterten handelt, die ihre Ausstattung TATSÄCHLICH im ’Schlecker’ um die Ecke (und aus eigener Tasche) erworben haben und mit ihrem Film einfach nur eine Schippe voll Spass haben wollten.

Die Satans-Bruderschaft!

Die Dialoge reichen von Klassikern wie: „Wow, jemand hat Tomaten aus der Dose erfunden!“ bis hin zu Lach-Hammern a la: „Sie haben meine Hand getroffen, jetzt fliegt die Waffe doch weg!“ Man achte außerdem unbedingt auf Cameos von ’Jabba the Hutt’, diversen ’Masters of the Universe’ und eine äußerst witzige Bekleidungs-Montage, nach deren Beendigung alle wieder andere Klamotten tragen!

’Trash Monsters form Outer Space’ ist ein absolut nicht ernstzunehmender Fun-Action-Monster-Trash-Spass aus der Portokasse und den Flausköppen einer Handvoll junger Freaks, die in ihrer Freizeit wenigstens mal was anständiges machen und nicht ihre Zeit mit Drogen und Frauen verschwenden. Klar, objektiv gesehen ist der Film Schrott, aber allemal spassiger Schrott und mehr wollten die Jungs auch gar nicht bringen. Egal! Wer auch immer die Eier dazu hat, seine eigene Mutter als Empfangsdame des Satans, mit den Worten „Und nach ihrem Besuch, steht ihnen unsere Bar ’Trink dich ins Jenseits’ zur Verfügung!“ in seinen Film zu packen, verdient Anerkennung, Ruhm und Ehre!

Hudson