Tools


‘Haben sie eine Leidenschaft ?’


Originaltitel: Tools (2006) Regie & Drehbuch: Dennis Vehlen & Philipp Liewald
Darsteller: Dennis Vehlen, Julia the Dog FSK: nee




Braveheart: Tools der Film

Wieder ein Film von Herrn Spooner, der aus den eher kranken Adern seines Gehirns entsprungen ist. Ein sehr düsteres Werk über eine Leidenschafft die nicht wirklich weit verbreitet ist. Ich will nix dagegen sagen, ich selber sammle Statuen… egal zurück zu ’Tools’! Man will meinen, ein recht kurzweiliges Film-Vergnügen, doch denkt man auch nach dem Abspann weiter.
’Was geschieht mit dem Hund?’
’Kauft er sich neue Schuhe?’
Man weiß es nicht, aber vielleicht wird das Geheimniss in Teil zwei gelüftet.
Mein Fazit: Für die Kürze des Films, sehr gelungen, Atmosphäre stimmt, das Dunkle auch, man spürt einen Hauch Tim Burton.
So jetzt aber mal STOP hier! Die Schuhe gehen nämlich gar nicht und haben auch eine falsche Synchro. Nee, nee, dat war Mist!
Ansonsten Daumen hoch und weiter so! Amateur Filmers rule!!!




Mama Leone bespricht Tools:

Sein wir mal ganz ehrlich, wer von uns möchte nicht gern wissen, was der Nachbar so im Hobbykeller treibt, welche absurden Gelüste hinter der freundlichen Fassade lauern. Und genau darum geht es in ’Tools’.
Ein Mann spricht über seine Begeisterung für Werkzeuge, der er im schummrig ausgeleuchteten Untergeschoss seines Hauses nachgeht. Besonders emotional wird seine innige Beziehung zu einer Säge dargestellt. Doch das ist nicht alles, er hat auch noch eine zweite Leidenschaft…
Durch die atmosphärische Beleuchtung und die ins Ohr gehende Musik aus der Feder des Meister Tinitus wird der Zuschauer von der ersten bis zur zweiten Minute in die unheimliche Stimmung des Films hineingesogen. Leider hat sich mir die Pointe am Schluss nicht ganz erschlossen, aber vielleicht fehlt mir da einfach das nötige Hintergrundwissen.

oder der nötige Wahnsinn.




Mr. Nools Tools Review

Man ist es als freischaffender Gastarbeiter auf dieser Seite ja gewohnt, allerlei Scheiß vorgesetzt zu bekommen. Den letzten Dreck, aus den Ecken der Z-Schmieden, TV-Schrott-O-Ramas und Filme die wo einfach nur scheißen tun sein.
Wie erfrischend, wenn man dann endlich mal unverbrauchtes Neugut aus den Hirnwindungen junger Nachwuchsfilmer zugeworfen bekommt.
So geschehen mit ’Tools’, dem neuesten Psycho-Fun-Powerhouse aus den Studios (aka Kinderzimmern) der GOT-Films Production (eingetragenes Markenzeichen der Wahnwitz-Willy GmbH).

Die Herren Vehlen (auch ab und an auf dieser Seite vertreten, als Matador in den selten sinnigen Partner-Reviews mit Stier-Bier Hudson… und bevor hier einer “Freundschafts-Dienst-Review!“ schreit, nehm ich ihm gleich den Wind aus den Segeln und schrei es zuerst. Bäh!) und Liewald (die Masterminds hinter dem angeblich saugeilen ’Trash Monsters from Outer Space’, hab ihn nie gesehen, aber her damit!) packen weirdy ’Bohrmaschinen-Killer’-Ideal und ’Work-Shed’-Atmo, irgendwo zwischen Tobe Hooper und Krümelmonster im Baumarkt zusammen, packen ein psychotisches Voice-Over (Angst!) auf die Tonspur und verlieren sich in den rötlichen Tönen einer Puff-Kellerbar.
Die Story ist schnell erzählt, weil sehr rudimentär.
Ein Mann (Vehlen) betritt seinen Keller, erzählt von seiner Leidenschaft, die sich beinahe ausschließlich auf seine Werkzeuge beschränkt. Dann verläßt er den Raum und in der ulkigsten Pointe seid ’Rosemary’s Baby’… aber das will ich nicht verraten. Wie schon gesagt, ist eine Geschichte beinahe nonexistent, wird doch der Fokus auf das Set Up und den Monolog des Mannes gerichtet. Vorbildlich werden hier alle Tricks aus dem Kamera-Buch benutzt, um interessante Bilder in Szene zu setzen. Dass das Niveau hier noch unter dem No-Budget-Bereich (quasi Sub-Zero-Budget) liegt, steht nicht zur Debatte. Es zählt, was draus gemacht wurde. Und das ist ziemlich gut, bedenkt man “Mit welchen Mitteln sie gezwungen waren zu arbeiten!“ (kleiner Scherz am Rande). Die Musik von Regisseur Liewald ist spooky, eerie und moody enough, to make little girls weep & strong man shiver. Auf deutsch: Knorke und schippe gruselig. Dem Film liegt überhaubt ein unbequemer Unterton bei, vor dem auf einem Beipackzettel gewarnt werden sollte. Ich persönlich habe mich köstlich amüsiert, was nicht als widersprüchlich gewertet werden soll, sondern in meiner möglicherweise morbiden Natur liegt.

Fazit: ’Tools’ ist mit einfallsreichem Handwerk geschmiedet, gut vertont und für seine epische Laufzeit von 2 Minuten einfach gut gelungen. Mit einfachen Mitteln effektiv sein. Es geht wirklich!




Hudson: Tools, Ein kurzes Kurzfilm-Review

Da bereits alles gesagt wurde, möchte ich mich nur noch einmal kurz positiv über die fiese Stimmung auslassen (HOORAY!), über Sinn und Zweck dieser Absurdität rätseln (SAY WHAT?) und mich über die Sportschuh-Synchro lustig machen (SCHAHA!).
Fazit: ’Tools’ rulez! Färtisch!