Stealthhunters



Originaltitel: Stealth Hunters (1991)
Regie: Matt Trotter Drehbuch: Tom Anthony
Darsteller: Howard Keel, Nicole Maurey, Janette Scott FSK: 16


OH NEIN! Nicht schon wieder Cyborg-Video-Müll!!!

The glory Story:
’Wenn Cyborg ins Manöver zieht’. Müsste reichen, sagt euch jetzt aber vielleicht nicht unbedingt viel.
Na schön:

"Wieviele Finger verstecken
wir hinter unserem Rücken?"
Die Rüstungs-Firma ’Techstar’ entwickelt humanoide Kampfmaschinen, die zwecks Produkt-Test ins Gelände geschickt werden. Hinterher trabt eine Ladung Kanonenfutter in Form von ahnungslosen Soldaten. Die genre-übliche Fehlfunktion (KILL KILL KILL!) lässt nicht lange auf sich warten. Schnell ist das Platoon von den Stealthhunters (die schrottige ’AmeisenMan’-Helme tragen, ansonsten aber nach G.I. Joe aussehen) aufgerieben worden, da gondelt auch schon eine Horde schlechtbekleideter Kids (werden natürlich von Erwachsenen gespielt!) in Papas Wagen vorbei. Der letzte überlebende Marine springt hinten rein, vielleicht können sie ja gemeinsam etwas gegen die Killermaschinen ausrichten…

“Ich hab die Schnauze voll. Ich erwarte mehr vom Leben, als im Gelände rumzulaufen und mich am Wochenende zu betrinken.“

Ein guter Vorsatz, wenn sich doch nur mal einer dran halten würde!
’Stealthhunter’ liegt rein optisch auf Qualitäts-Niveau eines ’Todesschwert der Ninja’ (hätte also auch Omi mit der Super 8 nicht beschissener hinbekommen) und weist eine solch riesige Portion Dilettantismus auf, dass es schon fast wieder ein Spaß ist.

Sehen sie was passiert, wenn
sich Schmierlapp-Schauspieler
gegen ihren Regisseur wenden!
“Können sie sich vorstellern, wie schwirig es ist, einen Job als Undercover-Agent zu bekommen?“ fragt einer der Protagonisten.
Mit einer Synchronstimme wie deiner? JA!
Nee wirklich, das einzige was noch schlimmer ist, als die katastrophale Synchro, ist der Dünnschiss, das gelabert würd… und die Effekte (Pfirsich-Marmelade als Blut?)… und die Beleuchtung (Schwarzlicht-Kulissen)…und das Shirt der einen Darstellerin (rosa)… und die Schauspieler (ohne Zweifel Porno-Darsteller)… und die Musik *… und die Frisur des Oberbösewichts… vor allem diese Fisur!

“Wir fahren rüber nach Mexiko, wenn wir schon hier sind. Schniefen ein bisschen Mescalin, fressen uns voll und vielleicht könn’ wir in den Puff gehen.“
“Oh ja, Frauen. Huren, Mann! Ich könnt ihn sofort in einen 10-Dollar Arsch reinstecken, glaub mir!“
“10 Dollar? Ich hab nie mehr als einen Dollar bezahlt. Sie haben dich ausgenommen wie eine Weihnachtsgans.“
“Oh nein, du hast mich völlig falsch verstanden. Der Preis richtet sich nach Inch.“

’Kuckuck, Kuckuck, ruft's aus dem Wald’

’Stealthhunters’ kommt locker in die Kategorie ’Soooo schlecht, dass man vor Lachen kaum den Rhytmus an der Flasche findet’. Also noch schlechter als ’schlechter als schlecht’. Tja, immer wenn man denkt: ’Jetzt kann’s nur besser werden!’



* Als während einer arg hust*spannenden*hust Szene die Musik ihre elektronischen Muskeln spielen lässt, will es der Zufall, dass einer der Stealthhunter im Hintergrund auf einer Tastatur rumhämmert, was in diesem Moment so verdammt synchron aussah, dass ich dem Film beinahe alleine deswegen einen FlausenDummy verliehen hätte.
Vielleicht im nächsten Leben.


Hudson