The Retaliator



Originaltitel: Programmed to Kill (1987)
Regie: Allan Holzman & Robert Short Drehbuch: Robert Short
Darsteller: Robert Ginty, Sandahl Bergmann, Louise Caire Clark FSK: 18


Oh Mann...öh!...bin ich schon dran?

Guten Tag, ich soll euch heute von dem Film ’The Retaliator’ erzählen.
Machen wir’s kurz.

Tina und Ike - The Return
Bereits beim Score zu Beginn, der offensichtlich von einem kammblasenden Korsen eingespielt wurde, wird klar: Hier ist Polen offen.
Nein, es ist Kreta und die PLO schickt ihre Terroristen, unter Führung der Top-Trapistin Samira (Sandahl ’She’ Bergmann) um ein paar Touristen zu kidnappen. Als Gegenschlag schickt die CIA ihren Top Agenten Eric, den sogenannten ’Retaliator’ (gespielt von Robert Ginty, der ja schon einem anderen ’fülle Präfix ’X’ in leere Stelle vor Suffix ’ator’ ein’ mitmachte, nämlich ’Exterminator’ ).
Der hat auch arge Probleme mit seiner Fruwe, die sich andauernd bei ihm beschwert, weil er keine Zeit für sie und die Kinder hat und nie zum Elternabend kommt. Aber so ein Elite-Fuzzi hat halt andere Prioritäten. Nämlich ordentlich ’Smack-Baller-Draller’ in Beirut veranstalten, wo die Geiseln befreit und die Bösen so lange erschossen werden, bis sie tot sind. Aber nicht alle. Nein, Samira überlebt schwerverletzt und wird in die Staaten geschleift, bekommt einen Chip installiert und arbeitet von nun an für die gute Seite. Die schickt sie dann auch gleich auf Killertour durch die USA, wo sie aber langsam durchdreht und sich dann auch noch gegen die guten Jungs von der CIA wendet…

Hui...
Also schön; ich geb’s zu: Ich habe den Großteil dieser Inhaltsangabe aus anderen Reviews abgeschrieben. Na und, verklagt mich doch, aber diesen Film kann man sich echt nicht von vorne bis hinten ankucken, nicht mal nur so zum Spass. Vor allem nicht zum Spass!
Wahrscheinlich dachten die Produzenten dieser Schmiere wohl:
„Hey, aus ’Conan’ wurde doch der ’Terminator’, ne?“
„Jau.“
„Dann machen wir aus seiner Gefährtin ’Valeria’ den ’Retaliator’!?“
„Wat? Öh ...schnief... Jau!“
Und so bekam halt Langbein Sandahl ihren eigenen kleinen Franchise Aufguss, der aber so blechern und abgelutscht daher kommt, wie Ommas Tee-Ei.
Die Optik verursacht Kopfschmerzen und das ist kein hohler Spruch. Die Story verursacht rein gar nix und die Schauspieler verursachen… verursachen… jetzt hab ich den Faden verloren, scheinbar waren die auch nich allzu doll. Es gibt auch echt irre Dialoge, die (und das meine ich ernst) zum Brüllen sind. Ich werde heute aber mal kein Beispiel geben, weil mir immer gesagt wird: „Mensch eure Gutachten und die duften Sprüche, die verleiten mich immer, den Film zu schauen, egal wie ihr den bewertet.“
Tut mir leid, aber heute muss ich diesbezüglich konsequent bleiben, sonst kommt noch einer auf die Idee, wir machen das absichtlich.
Was war noch?
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Jetzt wo ich drüber nachdenke, fällt mir ein, dass Sandahl im Film einer Nutte die Perücke klaut und danach wie Tina Turner durch die Szenerie latscht. Ach ja, und ein Mann wird durch das Piepen in seinem Handy (wow, Handy!) getötet. Versteh ich garnich, der Soundtrack war von genau der selben Machart und ich lebe noch.

Ja drück den! Das ist der Ausschalter!

Ja, das war’s. Ich muss weg…brauche, Aspirin.
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Der Film ist übrigens nicht so gut.

Hudson