Muckman


‘The terror you will never forget!’


Originaltitel: Muckman (2009) Regie: Brett Piper
Drehbuch: Brett Piper & Mark Polonia
Darsteller: Buzz Cartier, Steve Diasparra, Danielle Donahue FSK: unbekannt


Muckie macht mobil...
Mickey O'Hara hat's verkackt. Einst ein gefeierter Moderator einer Urban-Legend-TV-Show, nun arbeitslos, bekommt er seine ersehnte zweite Chance. Bei seinem letzten Versuch den legendären Muckman zu finden und zu filmen, lief so einiges schief, mal ganz abgesehen davon, dass er, aufgrund seiner Unfähigkeit jenen aufzutreiben, einfach mal einen selbst gebastelt hat.
Jetzt darf er nochmal sein Glück versuchen. Dafür schickt er Moderatorin Asia Buchanon (Anju McIntyre aka A.J. Khan aus Shock-O-Rama) in die grüne Hölle der Backwoods von Pennsylvania, um dem Muckman auf den grünen Zahn zu fühlen. Also macht sich Asia, die vielleicht ein klein wenig zu sehr von sich überzeugt ist, mit ihrer Amateurcrew, welche sich scheinbar aus Kamera- und Ton-Azubis zusammensetzt, auf den Weg. Geführt von Hinterwäldler Cletus dringen die Jungs und Mädels in gefährliches Muckman-Territorium vor...

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir
Der Muckman hat das nicht gerne und wird bei Licht zum Tier

Brett Piper ist und bleibt ein Filmemacher mit Ausnahmestatus, der es immer noch schafft, gnadenlos Oldschooliges of 16 mm zu bannen. Es gibt zwar haufenweise Independent-, Amateur- oder Sonstwas-Filmemacher, aber Piper hat definitiv seine eigene Handschrift. Ein wenig nackte Haut, ein kleines bisschen Blut und schöne Effekte.

A gripping tale of terror, tweed
claws, blood, slime, snot & muck
Muckman ist, nach eigenen Aussagen, Bretts bisher günstigste Arbeit. Das sieht man dem Film nicht zwingend an, vor allem nicht der wunderbar spielenden Cast. Die Jungs und Mädels scheinen echt 'ne Menge Spaß gehabt zu haben, allen voran Alison Whitney und Anju McIntyre, die hier richtig schön rumzicken dürfen.
Es ist aber schon ein bisschen schade, dass es hier budgetbedingt nur sehr wenige, dafür aber wirklich sehenswerte Stop-Motion-Effekte gibt. Dafür ist aber der Comedyfaktor recht hoch, was allerdings den Gruselaspekt arg einschränkt. Wer Bretts Filme allerdings kennt und mag, den wird das nicht weiter stören. Mir hat's gefallen... nicht so gut wie Arachnia oder gar Shock-O-Rama, aber so ziemlich auf einem Level mit Bacterium, was ja auch nicht verkehrt ist.

Goatscythe