Mind Killer


‘Warren's brain is out of his mind!’


Originaltitel: Mindkiller (1987)
Regie: Michael Krueger Drehbuch: Curtis Hannum, Dave Sipos & Michael Krueger
Darsteller: Joe McDonald, Christopher Wade, Shirley Ross FSK: 18


Klappe auf:
“HALB ALIEN, HALB MENSCH
Bei seinen unzähligen Versuchen, sich in einen Playboy zu verwandeln, entdeckt Warren eine höchst ungewöhnliche, aber erfolgsversprechende Methode. Sofort beginnt er mit dem Übungsprogramm, bis er wirklich Erstaunliches vollbringt. Warren kann die Gedanken anderer Menschen nach seinen Wünschen beeinflussen. Um auch den Widerstand seiner heimlichen Liebe Sandy zu brechen, betreibt Warren seine Anstrengungen bis zum Exzess. Doch in dem Moment, in dem er Sandy wiedersieht, verspürt Waren einen stechenden Schmerz. Er bricht zusammen, sein Kopf beginnt sich zu spalten und ein überdimensionales Gehirn quillt hervor. Ein Monster ist geboren und es hat nur einen Wunsch – Sandy.“
Klappe zu!

Der hat ’Mind Killer’
einmal zu oft gesehen.
Wenn bei FilmFlausen der Klappen-Text anstelle einer Inhaltsangabe aufgeführt wird, dann bedeutet das a.) dort steht irgendetwas saukomisches oder b) der Streifen ist so Scheiße, dass nicht mal wir es für nötig befinden, eigene Texte zu formulieren, um den Müll zu beschreiben.
Immerhin schildern die oben zitierten Zeilen alles was sich die drei (DREI!) Autoren von ’Mind Killer’ haben einfallen lassen. Mit anderen Worten:
Es passiert rein gar nichts in diesem Film!
Und das Schlimmste ist: Es will einfach nicht enden.
In schröcklich bigotter Video-Optik labern, fummeln und glupschen minus-mimische Eierköppe im Takt des nicht vorhandenen Scripts. Später drehen alle durch.
Die größte darstellerische Leistung bringt einer der Protagonisten, als er sich mit zwei Fingern an die Schläfe fasst, um zu verdeutlichen, dass er gerade telepathiert und die Dialoge rechtfertigen eine Petition bezüglich der Rückkehr ins Zeitalter des Stummfilms.
Organisiert wird dieser wertlose Reiher-Reigen von Leuten, die auf richtigen Film-Sets nicht einmal die Schnittchen belegen dürften und denen man sofort nach der Erstvorührung dieses Machwerks die Lizenz entzogen hätte, wenn, ja wenn es eine ’Lizenz zum Scheißen’ gäbe!
Die (auf den beiden Pics abgebildete) Metamorphose findet in den letzten fünf Minuten statt, solltet ihr also das Pech haben, diesen Film zu besitzen, dann spult bis zum Ende vor (aber nur wenn ihr das bissel Effekt-Work betrachten wollt) und verbrennt ihn danach samt Hülle. (Ich hab die VHS im Garten vergraben, das funktioniert auch.)

“Wie’s bei mir gerade läuft, sollte ich gleich versuchen, mit einer Schildkröte zu schlafen.“

Der hat ’Mind Killer’ zweimal zu oft gesehen.

Fazit: ’Mind Killer’ ist einer der Filme, während denen die Vorspultaste zur Sehnsucht verheißenden Geliebten wird. Ab an die Spitze der ’Flausen Flop Ten’ mit dieser faulsten aller Gurken.
Liebe Leser: Finger weg!
’Liebe’ Macher: Schreibt gefälligst eine Warnung auf euer Cover, ihr Flitzpiepen!
Liebe Putzfrau:Ich sagte ja, man könne in allen Farben des Regenbogens kotzen!

Hudson