Maniac Cop 2


‘Keep off the streets... because he's back on the beat.’


Originaltitel: Maniac Cop 2 (1990)
Regie: William Lustig Drehbuch: Larry Cohen
Darsteller: Robert Davi, Claudia Christian, Bruce Campbell FSK: 18


Matt Cordell ist wieder da. Häßlicher, gemeiner und brutaler als je zuvor.
Und weil das Ende von Teil eins so schön war, wird es uns gleich nochmal gezeigt.

Warum so
schüchtern?
Einige Tage später:
Gerade freut sich der frisch überfallene Ladenbesitzer, dass ein Polizist den Räuber geschnappt hat, und im nächsten Moment liegt er auch schon mit einer Schrotladung aus der Büchse des Freund und Helfers auf dem Boden.
Der Maniac Cop hat es also immer noch drauf!
Derweil glaubt das Bullenpärchen aus Teil eins (Bruce ’The Chin’ Campbell und Laurene Landon) wohlweislich nicht an das Ableben des manischen Bullen mit der Schlitz-Fresse. Die Vorgesetzten, v.a. die Psychologin Susan Riley (Claudia Christian, ’Arena - Todesmatch der Giganten’), glauben aber nicht an den Spuk um den ’Cop der zum Knacki und dann zum Killer wurde’. Als Jack Forrest (Campbell, gibt viel zu früh den Löffel ab!) in der darauffolgenden Nacht von Cordell ermordet wird, tritt der taffe Detective Sean McKinney (Reibeisen-Gusche Robert Davi, ’Stirb langsam’) auf den Plan. Mithilfe der Psycho-Tante, die er zuerst überhaupt nicht ausstehen kann („Diesen Karl Jung und Sigmund Freund können sie sich sonst wohin stecken!“) kommt er auf die Spur des rachelüsternen Killer-Bullen, der selbst noch die eine oder andere Rechnung offen hat…

Hört sich bis dahin recht unspektakulär an, gelle?
Glaubt mir, es wird besser. Denn kurz darauf nimmt die Handlung einen plötzlichen Abstecher, bei dem Cordell die Bekanntschaft mit einem psychopathischen Frauenmörder macht, dessen Hilfe er für seine ganz persönliche Vendetta benötigt.

Brooklyn Chainsaw Massacre
Was folgt ist ’Massive Mayhem’ der groben Art.
Ganz passabel was Regisseur William Lustig und Autor Larry Cohen hier ihrem moderaten Erstling folgen lassen. Selbstverständlich werden uralte Horror Klischees (Kinder-Reim, 'Buh!' Ende etc.) bedient und ein wenig zu viel Material aus dem Archiv des ersten Teils geschöpft. Doch diese Unzulänglichkeiten kann man einem Film, der nichts anderes sein will als ein kurzes Horror-Vergnügen, nicht wirklich vorwerfen. Eine ordentliche Besetzung, nebst gern gesehenen Nebendarstellern (Michael Learner aus ’Barton Fink’ und Charles Napier aus ’Das Schweigen der Lämmer’), eine handvoll Blut und Feuer, ein Bruce Campbell Cameo und fertig ist ein anständiges Sequel, das keinen Anspruch hat, etwas besonderes zu sein, aber auch keineswegs enttäuscht.

'Maniac Cop 2' ... Geht in Ordnung!

Nool