Dolph Lundgren – The Last Warrior


‘After the final earthquake... welcome to the island of California.’


Originaltitel: The Last Patrol (2000)
Regie: Sheldon Lettich Drehbuch: Stephen Brackley & Stephen Brackley
Darsteller: Dolph Lundgren, Sherri Alexander, Joe Michael Burke FSK: 18


Aus der Reihe ‘Filme, die den Hauptdarsteller im Titel tragen’…

“Heute gibt es was richtiges zu essen, und wenn ich es auskotzen muss und Eintopf nenne!“

NEWSFLASH:

"Ich mag dich, Dolph. Aber wehe
du machst noch so'nen Film!"
Apocalypse Now! Kalifornien durch ein Erdbeben vom Rest der Wet getrennt. Kein Hollywood mehr, keine Nutten, kein Shopping auf dem Rodeo Drive. Dafür aber jede Menge entflohene Häftlinge auf der einen, und ’Dolle’ Lundgren als apokalyptischer Reiseführer mit Anhang auf der anderen.
Zu allem Übel ist auch noch eine saugefährliche Beulen-Pest ausgebrochen, die Menschen und Tieren einen üblen, puckernden Ausschlag verpasst und sie bald dahin rafft. Außerdem…
hm nicht viel. Das ist das Problem dieses Films. Action? Nö. Coole Endzeitstimmung? Denkste. Blutwurst und Glotter? Nix.
Ja was soll denn das ganze? Gute Frage, die ich gerne an Regisseur Sheldon Lettich weitergeben würde, der ja einige recht passable B-Klopper zusammegschustert hat (’Leon’, ’Bloodsport’ etc.). Was den Rettich dazu trieb, Lundgren und seine dünnbrettbohrenden Mitspieler zum Dauerlabern in die Wüste zu schicken, kann man nur ahnen. Sonnenstich oder Bienenstich, mein Tipp.
Zwischendurch wird sich auch noch für eine ’Vorgeschichte’ Zeit genommen (toll, wenn man schon keine Story hat…), in der der blonde Schwede (“Die Zukunft braucht Leute, so wie mich!“) einen Bus voller Kinder rettet und sich mit einer Woodoo-Mama anfreundet, die es dann im heißen Showdown gegen die Radaubrüder um Ober-Knasti Jesus (der übrigens eine eigene TV-Sendung hat) regnen lässt… ’Talkin about my revolution’.

’Spread your wings and fly’

Fazit: Schwacher Endzeit-Knüll-Müll mit Ivan Dragos gutem Zwilling, aber ohne Story, Action oder Spaß.

Hudson