Galaxy der Zeitlosen


‘Große Intergalaktische Abenteuer’


Originaltitel: Beyond the Rising Moon (1987)
Regie & Drehbuch: Philip J. Cook
Darsteller: Tracy Davis, Hans Bachmann, Ron Ikejiri FSK: 16


Alles…so…bunt!
Irgendwo (schnarchlangweilige Galaxie), irgendwann (öde Blechzukunft) gab/gibt/wird es sie geben: Eine böse Space-Firma (mit Sitz im Playmobil ’Trump Tower’) unter Leitung des Unholds Kuriyama (ein Asiate mit riesiger Nerd-Brille). Diese hat sich auf die Bergung von Raumschiffen space-ialisiert.

Nee, er ist nich der Nerd,
sondern der Bösewicht!
Wie schön, dass irgendwo anders (trotzdem dieselbe schnarchlangweilige Galaxie) ein geheimnisvolle Raumschiff gesichtet wird, woraufhin eine Space-ialistin (kann’s nich lassen!) gesandt wird, um als erste Person an Board die Bergungsrechte einzukassieren. Bei der Dame handelt es sich aber um Pentan, eine Roboterbraut, die vom ewigen Schuften für die Space-Schuchen die Ölleitung voll hat und deshalb desertertiert.
Sie heuert beim örtlichen Han Solo-Verschnitt an. Die beiden verlieben sich und beginnen ihre Suche nach dem mysteriösen Schiff, damit ihre Liebe auch eine finanzialle Zukuft hat. Wäre da nicht der olle Fiesel-Kopp Kuriyama, der mit aller Macht versucht, 1. das Schiff zuerst zu bergen, 2. Pentan einzufangen und 3. den Zuschauer zu Tode zu langweilen.

Oh, Hilfe. Schnarch… Gähn... Ächz… Jaul… Jammer…

"Ey, haste mal'n Helm?"
Ich rate euch dringend vom Konsum dieses Films ab. Warum? Nun, außer Langeweile und einigen (Betonung auf einigen!) netten Effekten gibt es hier nichts (nochmal zur Erinnerung: Langeweile spricht nicht für einen Film!)
Als einzige interessante Info sei zu erwähnen, dass ’Galaxy der Zeitlosen’ (da steckt Kniff schon im Titel!) einer der ersten Filme sein muss, die das Green-Screen Verfahren benutzten. Denn gegen Ende fliegen die Space-Crafts immer an einer grünen Leinwand vorbei (hm, Konzept fehlinterpretiert!). Ansonsten wartet und wartet man, dass etwas passiert… erfolglos. Selbst nach 3 Pilsetten konnte ich dem Murks aus Kindergarten-Deko (spacige Biker-Helme) und hausbackenen FX (’Bildschirmzauber heißt jetzt FX, sonst ändert sich nix!’) nichts abgewinnen und weinte mich langsam in den Schlaf.

Fazit: Laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig!

Hudson