Germanicus in der Unterwelt



Originaltitel: Maciste contro i mostri (1962)
Regie: Guido Malatesta Drehbuch: Arpad DeRiso & Guido Malatesta
Darsteller: Reg Lewis, Margaret Lee, Luciano Marin FSK: ungeprüft


“Through the centuries in olden times, there lived the Sons of Hercules. Heroes Supreme. They roamed the earth, righting wrongs, helping the weak and oppressed and seeking adventure. They were the mightiest of mortal men!”

Grünau, und dies ist die Geschichte eines dieser Männer. Sein Name lautet MAXUS und was Donald Duck am Arsch hat, trägt MAXUS auf dem Kopf:

Und sonst trägt er auch nicht viel!

“She will skin the animals you brought from the hunt… and if she won’t obey, you have the right to put her to death.” Lauten die letzten Worte der Hochzeits-Zeremonie von Idar und seiner Geliebten. Zeit, die Hochzeitstorte anzuschneiden bleibt leider nicht, denn eine barbarische Horde Höhlenmenschen kommt herbeigedackelt, metzelt die halbe Hochzeitsgesellschaft nieder, raubt die Frauen, macht das Licht aus und haut wieder ab.

"Stop! Hier bauen wir unser
Lager und ein wenig später
eine neue Zivilisation auf!"
Den Tag kann nur einer retten: MAXUS, der Idar am Vortag schon beim Erlegen eines der titelgebenden ’Fire Monster’ behilflich war. Nachdem er seine dicken Muskeln vor den Dorfrat geschoben, und ihnen das Feuer wieder angemacht hat, stiefeln Idar und ein paar seiner Fellschürzen-Kumpis mit ihrem neuen Anführer durch die Wallachei, auf der Suche nach den Weibern. Aber bitte etwas hurtig, schließlich hat der schielende Ober-Barbar angeordnet, dass die Damen beim nächsten Vollmond ihre Rüben in einer Opfer-Kammer verlieren sollen. Da ist Eile geboten und MAXUS nimmt eine Abkürzung durch einen Höhlensee, in dem lange bleiche Schläuche mit Monster-Köppen rumplätschern, die er mit bloßen Händen… schüttelt. In der Barbaren-Höhle angekommen kann er gerade rechtzeitig den Felsen vom Eingang wegschieben und Idars Männer hinein lassen. Eine Höhlenmenschen-Keilerei epischen Ausmaßes beginnt…

Unterwasser-Schwitzkasten
Was nun folgt ist der übliche Sandalen- Fantasy-Schund, wie er im Sandalen-Fantasy- Schundbuch (Originalausgabe) beschrieben ist:
In nett erdiger Höhlen-Deko gibt es Verfolgungsjagden, Gefangennahmen, Höhlenkoller, Pappfelseneinbruch, Allianzbrüche, Rumgeschrei, Muskelprotzerei mit Hinkelstein-Stemmen und gigantische Gummisaurier, denen MAXUS einen Ast zwischen die Zähne schiebt. Alles schön bunt eingerichtet und mit italienischen Ravioli-Bauern besetzt, die Stirnbänder mit aufgeklebten Hörnern und Ziegenfell-Uniformen auftragen.

“But before I go, may I give you a word of advice. Don’t forget to defend yourself against wild animals, monsters, but most of all against men.”

Smells like teeth spirit

“The mighty Sons of Hercules were men as men should be!“ jodelt es gleich zu Beginn. Toller Song, furchtbar alberner Film. Aber irgendwie ganz nett, wenn man mit der rosa-roten Fantasy-Barbaren-Sandale drauf latscht.


Hudson