Critters 3 – Die Kuschelkiller kommen!!!


‘First they destroyed a farm. Then they terrorised a town. Now they're ready to do some real damage!’


Originaltitel: Critters 3 (1991) Regie: Kristine Peterson
Drehbuch: David J. Schow
Darsteller: Aimee Brooks, Leonardo DiCaprio, Don Keith Opper FSK: 16


Sie sind wieder da: Die Critters!
Und diesmal haben sie Leonardo DiCaprio an der Backe!

Mensch, nun gib ihr schon
ein Autogramm, Di Caprio.
Eine handvoll Kinder trifft auf der Heimreise vom Urlaub auf den Critter-Jäger Charlie (Don Opper aus ’Critters 1 und 2’, in verschärfter 'Bruce Spence, Gyro Captain' Gedächtnis Aufmachung, der uns auch gleich nochmal durch eine Best-of Montage der Erstlinge führt).
Wo Charlie ist, sind auch die Space-Parasiten nicht weit und eine Packung Critters-Ü-Eier klemmt sich kurz vor der Abfahrt noch schnell unter die Stoßstange des Autos einer Familie. Zu Hause angekommen nisten sich die Viecher gleich im heruntergekommenen Mietshaus ein, dessen widerlicher Hausmeister/Verwalter gerade im Begriff ist, die Mieter heraus zu ekeln. Dieses niederdträchtige Vorhaben erleichtern ihm die Critter natürlich sofort. Bald haben sie das ganze Haus besetzt und die Mieter in die Alamo-Stellung getrieben. Gerade rechtzeitig für einen Auftritt von Charlie MacFadden, ’Critter-Jäger’.

Nach zwei Episoden im ländlichen Grovers Bend führt es sie die Critters nun in die große Stadt. Zwar zeigen sich die kleinen Killer-Viecher auch hier wieder von ihrer witzig-mörderischen Seite, doch fehlt dem eher düsteren Mietshaus-Settimg (plus eingeschneite Drama Elemente, welche die Charaktere stärken sollen, den Zuschauer aber nur runterziehen) die unbeschwerte Leichtigkeit der Vorgänger.
Der kleine Scotty Grimes wurde durch den jungen Leonardo DiCaprio (ja genau, der mit dem Schiff) ausgetauscht, was meines Erachtens keine wirkliche Verbesserung ist, da Leos süße Nutella-Fratze so gar nicht in einen Genre Film dieser Art passen will (Sein Schauspiel ist, im Gegensatz zu zukünftigen Werken, auch nicht wirklich überzeugend).
Außerdem waren zum Zeitpunkt der Synchronistation keine Critter-Lingusitik Experten anwesend, darum müssen wir in Teil 3 auch auf eine Lachi-Lachi-Vertonung a la ’Critters 2’ verzichten.

"Hm, lecker. Omma-Schenkel!"

Fazit: Mini-Monster Horror nach Schema F wie Fressen, mit witzigen Critters, unwitziger Atmo und… achja; Leo spielt mit. Whoah!

Hudson