Blood Surf - FilmFlausen.de
                          




Blood Surf


‘Ride the next wave in terror!’


Originaltitel: Krocodylus (2000)
Regie: James D.R. Hickox Drehbuch: Sam Bernard & Robert L. Levy
Darsteller: Dax Miller, Taryn Reif, Kate Fischer FSK: 16


“Da ist irgendetwas im Wasser und es ist bestimmt keine Meerjungfrau.“ Ausgangssituation:
Surfer-Dudes & their phony Bitches travelling to the coolest Surfing Grounds wo gibt.
Was geht’n da:

Men in Shorts
Nun, zuerst wird natürlich mal feierlich georgelt, dann wird gebetet, dann gesurft und gefilmt, dann kommen Haie und ich denk schon; Uups, falscher Film! Doch plötzlich wird einer der Viecher von einem scheinbar noch riesigerem Dingsda zerfetzt. Das Meer färbt sich rot! War es Orca, der Killerwal? Der Polyp mit den Todesarmen? Der Frosch mit der Maske? NEIN! Es war ein Riesenkrokodil (Insert ’See you later Alligator!’-Spruch right here!)
Was macht nun die Gang nach dieser Beobachtung? Natürlich ein bissel weiter surfen und am Strand, bzw. einem nahen, lauschigen Dschungelbach noch ein Ründchen vögeln (sowohl besagte Schnittchen, als auch ’dazu gestoßene Eingeborene’).
Dann kommt es aber allmählich zu den Kills. Nach dem sich das Killercroc auf Beutefang die Capri-Fischer direkt aus der Kajüte herausschlürft hat, dauert es nicht lange, bis es auch hinter unseren jugendlichen Freunden her ist. Natürlich kann dieses Kroko schneller rennen als ’Forrest Gump’, natürlich setzt sich die Schar der Protagonisten aus den ärgerlichsten Klischee-Charakteren der Monsterfilm-Geschichte zusammen und natürlich hat das Handy keinen Empfang…

Die Lampe ist sein
Tier-Horror, die 5734564ste. Schön zu wissen, dass es immer noch geht. Unschön leider, was dabei rauskommt. Statt schuppigen Thrill gibt’s suppigen Müll, einschließlich einer Horde tumber Söldner-Schuchen, die im Angesicht der Situation ’Godzilla’-Witze reißen und von denen einer sogar vom Croc enthauptet wird, obwohl er auf dem obersten Lido-Decks des ’Love Boats’ stand.
Bloß gut, dass der Streifen tolle Natur-Aufnahmen und ein halbes Gummi-Krokodil hat. Tja, andererseits hat’s auch zappelnde Zuck-Akteure, miese Effekte und eine auffällige Abwesenheit von Spannung, Fun und Dosenbier.

“Ey sag mal. Ist es wahr? Weiße Frauen stehen auf brutalen Sex?“
“Achja?“
“Ja, hab ich gelesen. Auf ’ner Website!“

Fazit? Zitat: “Wäre die Story um das Einfangen des weltgrößten Krokodils eine marktfähiges Produkt oder nicht!?“ Nein!
Dumm, lahm, zahm und blutleer.



PS: Die Frau mit den dicksten Brüsten überlebt.

Hudson