Blood Nasty - FilmFlausen.de
                          




Blood Nasty


‘She didn't want to when he was alive... She didn't have a choice when he was dead.’


Originaltitel: Blood Nasty (1989) Regie: Richard Gabai & Robert Strauss
Drehbuch: Buford Hauser & Robert Strauss
Darsteller: Todd McCammon, Troy Donahue, Linnea Quigley FSK: 18


Filme gibt’s, die gibt’s gar nicht.

White Hair Trash
In diesem hier passiert folgendes: Dödel Roy wollte eigentlich nur ein bisschen abkassieren und für einen Gauner eine Leiche ausgraben. Am nächsten Morgen hat er ein Rohr im Bauch, erfreut sich aber bester Gesundheit. Seine White-Trash-Dödel-Familie hat gerade das Geld von der Versicherung kassiert (die behauptet, Roy sei bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommen) da steht der Junge plötzlich vor der Tür. Doch davon abgesehen, dass er ein (mittlerweile abgesägtes) Rohr in der Hüfte zu stecken hat, wohnt ihm nun auch der Geist der augegrabenen Gaunerleiche ’Blade’ inne. Dieser kann den untoten Deppen auf Wunsch kontrollieren und ist vor allem auf eins aus: Blut. Bald gibt es die ersten Opfer im Bekanntenkreis zu beklagen und auch seine alte Flamme Wanda (Linnea Quigley) wird per Glaskugel-Telepathie herbei geordert, um ihre Möpse für ’Blade’ bereitzuhalten. Roys Familie hat die Nase voll und plant, den Jungen endgültig aus dem Weg zu schaffen, um ihre Ruhe und ihr Geld zu bekommen…

Ich hab ja sowieso meine Probleme mit Untoten-Komödien, aber die hier ist so dämlich, dass man ihr gar nicht böse sein kann. Auf welche Ideen man in den 80ern kam, ist schon mehr als bedenklich. Die Stimmung wird von bunten Klamotten, hohen Frisuren, kichernden Weibern und säuselnden Klängen beherrscht.
Genre-Blondie Linnea Quigley (’Beast you’), die hier den gesamten Film über in Strapsen unterwegs ist und der olle Troy Donahue (’Dr. Alien’) geben ihre Gesichter mal wieder für dümmliche Flachs-Rollen her. Den Rest der Darstellerschaft kann man unter Alf verbuchen. Richtig blutig wird’s so gut wie nie, richtig lustig auch nicht, es sei denn, man ist Fan von hsyterischem Over-Acting.

Familie Zonk im Dauerstress

Fazit: ’Blood Nasty’ setzt voll auf die alberne Eighties-Trash-Karte und fährt damit voll gegen den Baum. Aber das ist schon in Ordnung, denn vom Baum fielen ein paar Lacher und die Möpse von Linnea Quigley.


Hudson