The Blair Thumb - FilmFlausen.de - Die Glotzgutachter
                          




The Blair Thumb


‘In October of some year, three student filmmakers went into the woods to shoot a documentary about "The Blair Thumb"... without a tripod.’


Originaltitel: The Blair Thumb (2002) Regie: Todd Portugal
Drehbuch: Steve Oedekerk
Daumsteller: Megan Cavanagh, Jim Jackman, Paul Greenberg FSK: unbekannt


Und wieder heißt es: Die Daumen kommen. Und zwar in den Wald, wo sie in einer Dokumentation der Legende um den Blair Thumb nachgehen... ohne Stativ!

Cotten Eye Thumb & Co

Stressy und ihre beiden Kollegen Vic und Jish reisen in die Randgebiete der tiefsten Backwoods Amerikas und interviewen für ihre Doku zunächst die degenerierten Hinterwäldler, die alle eine andere Geschichte über den Blair Thumb erzählen. Es dauert nicht lange, bis sich die drei Däumchen im Wald verlaufen und die Hysterie ihre Gemüter ergreift…

“Hey, time out! What’s goin down here, man. What is goin down?!”
“Will you both please settle down!”
“Dude, be straight, be true! What is shakin and bakin here?”
“I know whats goin’ down! We’re lost and we’re in the woods and we’re lost!”

Lost in Thumbation

Einmal mehr bedient sich Steve Oedekerk in seiner ’Thumbation’-Reihe eines berühmten Kinohits und dieses Mal ist es einer, der sich wirklich hervorragend verarschen lässt. Die schnodderigen Figuren mit ihrem ’Duuude’-Sprech, die Reisevorbereitungen (inklusive der Reise-Literatur ‘Don’t go into the woods’ & ‘Unsteady Camera Techniques’), die hysterischen Anfälle im Wald (dabei steht das Auto keine 5 Meter entfernt) und die Zeltheulerei (“I love you Mum & Dad… and Ricky Martin!“); all das wird von Oedekerk auf’s Korn genommen und gnadenlos abgeknallt.
Dank der kurzen Laufzeit von unter 30 Minuten reizt sich das Konzept nicht aus und verschafft auch zum Finale noch genügend Lacher für alle Fans des Thumbation-Blödsinns.


Hudson