Beast Creatures - FilmFlausen.de
                          




Beast Creatures


‘How Many Will Survive The Terror?’


Originaltitel: Attack of the Beast Creatures (1985)
Regie: Michael Stanley Drehbuch: Robert A. Hutton
Darsteller: Robert Nolfi, Julia Rust, Robert Lengyel FSK: 18


’Beast Creatures’ … wo fangen wir an?

Am besten hier:


Nachdem das erst einmal geklärt ist, folgt nun eine ausführliche Zusammenfassung der Handlung:

Eine handvoll Schiffreisende erleidet Schiffbruch auf einer Insel, auf der sie 80 Minuten lang herumlaufen, gejagt und angegriffen von:


Ende

“Ich arbeite schon lange als Tierarzt und ich habe noch nie ein Tier gesehen, dessen Biss eine solche Narbe verursacht hat.“

Dann helfen wir dem armen Unwissenden einfach mal auf die Sprünge:
Nordatlantische Pygmäen-Handpuppen. Sie hausen auf tropischen Laubwald-Inseln, haben keinen Unterleib, aber zwei bewegliche Arme und einen mobilen Unterkiefer, mit dem sie zubeißen können. Ihre Augen sind weiße Tischtennisbälle, ihr ganzer Leib ist hohl, damit man Nachts eine Glühbirne in ihren Kopf schrauben kann, womit man sie zum Leuchten bringt. Auf der thailändischen Spielzeug-Messe anno 1966 der letzte Schrei.
Das Biotop auf dem sie Leben, ist voll von gefährlichen Fallen, die sie selbst installiert haben. Die dortigen Trinkwasserflüsse sind voller Säure, die sie selbst angerührt haben. Sie beten einen Götzen an und hoffen auf flexiblere Gliedmaßen. Da sie keine Beine haben, müssen sie von unsichtbaren Sethelfern auf ihre Opfer geworfen werden.
Ihre Opfer sind arme Seelen. Wenn sie nicht gerade wirres Zeug in den eigenen Bart reden, in eine der unzähligen Fallen tapsen oder sich das Gesicht in einem Säurebächlein waschen, werden sie in regelmäßigen Intervallen von den Pyg-Puppen angegriffen, was blutige Konsequenzen mit sich zieht. Dabei wird nicht etwa ein Opfer isoliert, nein, die Menschen werden in Gruppen angegriffen. Auf 6 Menschen kommen 36 Pygmäen. Alle auf einem Bildschirm. Das gab es noch nie und wird es nie wieder geben.

Folgende Bilddokumente konnten später von der Nordatlantischen Insel geborgen werden:







Die Geschichte der Nordatlantischen Pygmäen-Handpuppe ist eine traurige Geschichte. Nie sah man erbärmlicheres Leid armseligere Figuren treffen. Selten zuvor war man Zeuge solch ungeschönter Wahrheit natürlichen Entsetzens. Es ist den Machern dieses mutigen Filmes zu verdanken, dass die Welt von ihnen erfuhr. Ihre schonungslose (künstlereisch wie darstellerisch nicht verfälschte) Darstellung der Ereignisse soll bis heute ihres Gleichen suchen. Danke.


Hudson