Der Babynator - FilmFlausen.de
                          




Der Babynator


‘Prepare for bottle.’


Originaltitel: The Pacifier (2005) Regie: Adam Shankman
Drehbuch: Thomas Lennon & Ben Garant
Darsteller: Vin Diesel, Lauren Graham, Faith Ford FSK: 6


Ein knallharter Actionheld muss mit ein paar frechen Kids klarkommen… das wird bestimmt lustig, dachte sich wohl Regisseur Adam Shankman (’Wedding Planner’) und hatte dabei sicher den ’Kindergartencop’ im Hinterkopf.
Diesmal darf Bowlingkugel-Kopf Vin Diesel sich an der Rolle des Babyflüsterers versuchen.

Mini-Me ist endlich
erwachsen geworden.
Er gibt den Elitesoldaten Shane Wolfe, unter dessen Schutz der Regierungswissenschaftler Plummer ums Leben kommt. Plummer arbeitete an einem streng geheimen Computerprogramm, von dem vermutet wird, dass er es irgendwo in seinem Haus versteckt hat. Natürlich sind auch wieder Typen hinter dem Material her, die davon eigentlich gar nichts wissen dürften und so wird Wolfe dazu abkommandiert, die Plummer-Kinder zu beschützen und im Haus nach Hinweisen zu suchen,während ihre Mutter in die Schweiz fährt, um aus einem Geheimschließfach ihres Mannes wichtige … äh… Sachen zu holen. Die Kinder sind von ihrem neuen Babysitter überhaupt nicht begeistert und zeigen sich entsprechend unkooperativ. Aber Wolfe ist ein Navy Seal und so einer gibt nicht auf. Er greift hart durch und mutiert zur echten Supernanny. Dabei bleibt ihm nichts erspart, vom Windeln wechseln über Gutenachtgeschichten (böse Trolle stellen in einer geheimen Fabrik aus Pilzen Uran her) bis hin zum Pfadfinderinnentreffen.
Vin Diesel, der es bis dahin nur mit Aliens, Gangstern und Soldaten zu tun hatte, zeigt in ’Babynator’, dass er mehr drauf hat, als den grimmigen ’Hau-drauf-und ernst-guck-Mann’. Er ist richtig witzig und kann sich auch mal selbst auf die Schippe nehmen.
Mit von der Partie sind übrigens auch ’Gilmoregirl’ Lauren Graham als verständnisvolle Direktorin und Brad Garrett als arroganter Wrestlinglehrer.

The Aisle of Terror!
Leider ist die Story des Films ziemlich dünn, sie folgt dem üblichen Schema und ist darum sehr vorhersehbar. Wer zum Schluss über die Enttarnung der Bösen wirklich überrascht ist, hat einfach nicht aufgepasst oder noch keinen Film dieser Art gesehen.
Zum Ende hin wird es dann auch, wie zu erwarten, zunehmend rührselig. Das verdirbt irgendwie ein bisschen die Stimmung.
Aber trotzdem würde ich sagen, der ’Babynator’ ist ein durchaus unterhaltsamer Familienfilm, bei dem man sich nicht langweilt und den man ruhig ab und zu mal zwischendurch gucken kann.

Leone