Alone in the Dark - FilmFlausen.de
                          




Alone in the Dark


"Evil awakens."


Originaltitel: Alone in the Dark (2005) Regie: Uwe Boll
Drehhbuch: Elan Mastai, Michael Roesch & Peter Scheerer
Darsteller: Christian Slater, Tara Reid, Stephen Dorff FSK: 18


'Alone in the Dark' ist die letzte (leider nur temporär gesehen) Verfilmung eines populären Videospiels vom 'Master of Error', Uwe Boll.

"Was schaust du denn da Blödes?"
"Den Trailer zu unserem Film!"
Wer die Spiele gespielt hat, weiß worum es geht … denkste! Boll hat nämlich den Plot aus seinen ursprünglichen Angeln gehoben und der Film-Welt das geliefert, was sie am allerwenigsten braucht: Einen weiteren ’Aliens’ Klon. Ich will hier gar nicht weiter auf die völlig stumpfsinnige Entschuldigung von einer Handlung eingehen, in der es darum geht, dass irgendein Brausepaul ein Tor zwischen den Welten öffnete, durch das etwas gar Furchtbares hindurch gelangte. Detektiv Edward Carnby (Christian Slater) ist dem uralten Geheimnis eines verschollenen Stammes auf der Spur, mopst seltene Artefakte wie einst Dr. Jones und gerät mit seinem ehemaligen Chef (Stephen Dorff) und dessen paranormaler Einheit aneinander, um sich am Ende doch mit ihnen zu verbünden und dann in etlichen kotzlangweiligen Baller-Sequenzen alles wegzusprengen, was im Weg ist. Uups, jetzt hab ich ja doch alles verraten!

Alles für die Pose.
Kurzer Abriss vom Rest:
Die Schauspieler: Christian Slater gurkt und murkst sich durch die Szenerie, während er einzig an den Paycheck denkt. Anders ist sein teilnahmsloses Rumdümpeln jedenfalls nicht zu erklären. Stephen Dorff macht den Chefbrüller aus der Trapatoni-Gedächtnis-Abteilung und Tara Reid spielt eine Blondine (realistisch), die Wissenschaftlerin ist (unrealistisch).
Zu den Effekten: Die CGI von ’Toybox’ ist das einzig (einigermassen) Brauchbare des Films. Wenn auch ein und das selbe Monster immer und immer wieder kopiert und per Zufallsgenerator in die Schose eingefügt wird.
Zur Atmosphäre: 'AitD' kommt im Look einer Videoproduktion daher, gepaart mit den filmischen Mannerismen eines Ed Wood. Obwohl Wood wenigstens Charme bewies, was wirklich das letzte ist, das man Boll zugestehen kann.
Zum Score: ’Bumm Bumm Bumm’ Musik nannte mein Papa das damals. Gemischt mit ’Gröhlschremmeldirock’ ergibt das dann den üblich verquerten Mix, der uns nun schon viel zu lange in Filmen wie diesem plagt.
Zum Titel: Tut mir leid, Fans. Ihr schaut mal wieder in die Röhre. Davon abgesehen, dass der Film (ausser der Hauptfigur) nischt mit den Spielen gemein hat, ist Carnby 1.) niemals ’Alone’ und 2.) in gerade mal 2 Szenen ’in the Dark’

Vorsicht, hinter dir!
...der Typ aus True Romance!

Tut mir leid, dass ich euch keine weiteren Informationen über den Film geben kann, denn so langsam gehen mir echt die Vokale aus. Drm sg ch nr nch, dr Flm st n Rsnschss!

Nool