Die acht Drachenschwerter des gelben Teufels - FilmFlausen.de
                          




Die acht Drachenschwerter des gelben Teufels




Originaltitel: Eight Dragon Swords (1972) Regie: Gin San Un
Drehbuch: Wer Weiß Darsteller: Chin Lung, Pan Ying Chi, Chiang Pin FSK: 16


EIN NEUER FILM AUS DER GELBEN ERFOLGSSERIE!

DRAMATISCH! SPANNEND! EXPLOSIV!

Seid ihr auch so angetan von diesen ’Cover-Exlamations’? … Herrlich oder?

Auf seinem Weg durch’s alte China begegnet der ’gelbe Teufel’ Lee Tue allerlei Gesocks, die der Weltenverbesserer erst im Kampf besiegt, um sie dann als Leibeigene durch die Weltgeschichte zu schleifen, bis sie Besserung zeigen.

Die anderen beiden
hat er in den Schuhen
Als er an einen maskierten Kämpfer gerät, dem er unterlegen ist, wendet sich das Blatt und Lee Tue untersteht nun dessen Befehl. Der Maskenmann befiehlt ihm, eine besondere ’Feuerdrachen Perle’ aus dem Besitz des Landherren Hua zu stehlen. Dort trifft er jedoch nur auf die Tochter des Hauses, die er anstelle der Perle entführt. Als Lee das echte Kleinod endlich in Händen hat, entschließt er jedoch, den Erlös einem Dorf zu spenden, welches unter einer furchtbaren Dürre leidet. Leider haben seine Begleiter andere Pläne. Sie vergiften ihn und bringen die Perle dem Maskierten. Schwer verletzt wird Lee im Hause Hua aufgenommen und es stellt sich heraus, dass auch die echte ’Drachen Perle’ immer noch in deren Besitz ist. Nur derjenige, der mit acht Schwertern gleichzeitig kämpfen kann, soll die Perle besitzen…

Holla!
Ein nettes, kleines Wuxia-Gefährt rollt auf Gleis B ein!
Voll beladenen mit güldenen Riesen-Klappmessern, einem schwebender Sonnenhut mit scharfen Messern an der Krempe, einer Säure spritzenden Lanze, Schmetterlings-Shuriken und einem Regenschirm mit ausfahrbarem Enterhaken, auf dem man lustig wie ’Mary Poppins’ durch die Landschaft gleiten kann.
Die Darsteller sind ebenso wenig ernst zu nehmen, wie ihre Synchronstimmen (chinesischer Kung Fu Mann mit der Synchro von Clint Eastwood ist schon ein wenig schwer zu schlucken). Die Action ist satt, gestaltet sich aber mal graziös, mal hampelig, aber immer unterlegt mit dem ’Hui’ ’Hoje’ ’Haoa’ Kampfgestöhn, die solche Filme mit sich bringen.
Am Ende werden dann natürlich wirklich die 8 Schwerter rausgekramt und in der Luft, auf Wasser und Erde eingesetzt.

Für ein Cocktail-Schirmchen zu groß;
zum Gegner plätten grade groß genug!

Ich bin kein Experte was diese Art von Film angeht, möchte aber behaupten, dass 'Die acht Drachenschwerter des gelben Teufels' einen nicht zu verleugnenden Unterhaltunswert besitzt. Wem schon Filme wie ’Shaolin – Eine Faust die tötet’ oder das kreuzvergnügliche ’Blut der roten Python’ Spaß gemacht hat, der wird auch hier nicht wegnicken.

Hudson